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Durch Klein-Venedig in Brandenburg an der Havel

Brandenburg an der Havel ist nicht nur bekannt durch seinen historischen Stadtkern und bedeutenden Baudenkmälern, die Stadt ist auch durchzogen von vielen Wasserstraßen. Die zahlreichen Anlegestellen für Kanuboote oder Motorboote ermöglichen abwechslungsreiche Touren auf den Wasserwegen. Vom Bahnhof in Brandenburg sind es nur 2km Fußweg bis zum ersten Kanuverleih. Ab hier können Sehenswürdigkeiten von der Wasserseite aus erkundet und Rast an einigen Restaurants gemacht werden.

Brandenburg an der Havel
Brandenburg an der Havel eine Stadt mit Flair von David Schmidt


Eine Stadt geprägt vom Wasser

Brandenburg ist immer im Fluss oder sagen wir besser am Fluss - speziell an der Havel. Fast jedes Gebäude blickt auf eine Wasserseite oder zumindest ist das Wasser fußläufig sehr nah. Die 58 Flussbrücken sind - gemessen an seiner geringen Stadtfläche - ein eindrucksvoller Beweis für die vielen Flussarme, die die Stadt durchlaufen. Auch Essen am Wasser ist in Brandenburg eher ein gewöhnliches Bild. Über 20 Restaurants locken Touristen sogar von der Seeseite zu kulinarischem Hochgenuss.



5 Gründe die für Brandenburg an der Havel sprechen

  • Eine Stadt mit mehr Wasserstraßen als Einkaufsstraßen auch Klein-Venedig genannt
  • Ein durchdachtes Tourismuskonzept ohne Auto
  • Möpse überall Möpse
  • 3 historische Stadtkern, die über die Geschichte der Mark Brandenburg erzählen
  • Stadt und Natur vereint und zum Anfassen mit Eisvögeln, Bibern, Graureiern und vielem mehr


Eine Stadt mit drei Kernen

Wer jetzt an Obst denkt, liegt hier in der Tat falsch. Gemeint sind die drei Stadtkerne von Brandenburg an der Havel.
Nehmen Sie am Bahnhofsvorplatz eine Straßenbahn der Linie 6 und steigen Sie an der vierten Station wieder aus. Sie sind nun am Neustädtischen Markt, dem Start- und Zielpunkt eine ungewöhnlichen Rundtour. Sie werden durch drei Stadtgebiete kommen, die im Mittelalter selbständige Städte waren: die Neustadt (trotz dieses Namens um Jahrzehnte älter als Berlin), die Dominsel, auf der einst die Burg stand, nach der Stadt und Land Brandenburg benannt sind, das Dommuseum, in dem jene Urkunde verwahrt wird, auf der der Ortsname „Berlin“ zum ersten Mal erwähnt ist, und die Altstadt mit vielen historischen Bauten. Also nehmen Sie sich am besten einen ganzen Tag Zeit, um nichts zu verpassen. Und achten Sie auf die ausgewilderten Waldmöpse, die sich in den Grünanlagen um die Jahrtausendbrücke tummeln. Wenn Sie dann an den Satiriker Loriot denken, sind Sie in Brandenburg an der Havel angekommen.


Mit der Bahn nach Brandenburg an der Havel

Vom Berlin Hauptbahnhof erreicht man den Brandeburg Hauptbahnhof in ca. einer Stunde mit dem Regionalexpress RE1. Zeit für ein Lunchpaket bleibt da kaum - höchstens für eine kleine Unterhaltung z. B. mit den Pendlern, die zumeist beruflich in Berlin tätig sind.

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